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Gesamt San Marco San Polo Santa Croce Cannaregio   Zusatzlektüre

Last Update: April 2007

Allgemeines:

Venedig-GesamtDurch die einmalige Faszination dieser Stadt sind wir schon des Öfteren angezogen worden, so dass wir mittlerweile das dritte mal hierher zurückkehrten. Für sagenhafte 80,- € für 2 Personen brachte uns TUIfly nach Venedig (und wieder zurück), übernachtet haben wir diesmal für ca. 100,- € pro Nacht im Locanda Santa Formosa, einem kleinen Hotel mit traditionellen Zimmern direkt an gleichnamiger Kirche, also mitten in Venedig. Auch bei einem Kurzbesuch kann man die Schönheit und die Romantik in den vielen Gässchen, Brücken und Kanälen genießen. Wer sich dann noch ein wenig von den touristischen Trampelpfaden - die oft wie ein Massenflucht-Strom anmuten - wegbewegt, kann neben verträumten Cafe's auch die Wäsche zwischen den eng bei einander stehenden Häusern wehen sehen, Kinder beim Spielen beobachten oder die weniger bekannten Kunstschätze erkunden.Blick vom Campanile über Venedig

Egal ob man mit Zug oder Flugzeug anreist, das letzte Stück muss man entweder mit dem Bus bis zum Piazzale Roma oder mit dem Schiff zurücklegen. Traditionell kann ich nur das Schiff empfehlen, nur so kann man der Lagunenstadt würdig entgegentreten. Ab 6,- € (bis zum Fondamente Nova) kann man bereits zur Insel gelangen, wobei ein Besuch der Insel Murano dabei inklusive ist. Die Venedig-Card kann ich übrigens nicht empfehlen, da man eigentlich nicht ständig mit dem Vaporetto fährt. Muss man wirklich mal zum anderen Ufer und es ist gerade keine Brücke in der Nähe helfen einem die Traghettos weiter die einen für 50 Cents hinüberbringen. Dies auch die billigste Gondelfahrt, die man in Venedig haben kann, allerdings ist sie recht kurz und sehr wackelig, da man in der Gondel steht!

Hinsichtlich einer Unterkunft muss man - wie bei fast allen Dingen in Venedig - einiges investieren. Man sollte sich also genau überlegen, was es einem Wert ist, auch Nachts über den Markusplatz spazieren und den Musikern bei ihrem Wettstreit beiwohnen zu können.

Kulinarisch sieht es ähnlich aus - alle Restaurants, die sich auch nur in Reichweite von Touristen befinden, sind ziemlich überteuert (bestes Beispiel ist das SB-Restaurant hinter dem Markusplatz an der Frezzeria, wo man trotz Selbstbedienung ein Coperto verlangt!) und will man wirklich gut essen, muss man die Kreditkarte dabei haben oder aber etwas weiter laufen, um in den abseits liegenden, aber geschmacklich teilweise ansprechenderen Restaurants einzukehren. Empfehlenswert ist z. B. ein kleines Restaurant in der Calle Paradiso (nähe Campo Santa Maria Formosa), direkt an der Brücke über den Kanal, mit Kamin und wirklich leckeren Gerichten! Tagsüber taten wir es oft den Venezianern gleich und genossen auf einem der zahlreichen Plätze einen Sprizz (Aperol mit Wein oder Prosecco).

Soweit zu den allgemeinen Dingen. Auf den folgenden Seiten findet ihr noch ein paar von meinen Fotos und Kurzbeschreibungen zu den meines Erachtens sehenswerten Plätzen.

Um weitere Informationen über Venedig zu finden, solltest Du in der "Zusatzlektüre" stöbern, um Bemerkungen oder Tipps von anderen Reisenden nachzulesen oder selbst ein paar Bemerkungen zu machen, kann ich das Reise-Forum von Italien.de empfehlen.


Sehenswertes:

SchaufensterNeben den allseits bekannten Plätzen und Gebäuden, zu denen man genug Informationen unter der Rubrik "Zusatzlektüre" findet, gibt es noch ein paar weniger bekannte Plätze.

Der wichtigste unter diesen ist mit Sicherheit die Santa Maria Gloriosa, eine gewaltige Kirche, die sowohl durch ihre Größe als auch durch die zahlreichen Verzierungen und Kunstwerke im Innern besticht - riesige Skulpturen, alte Fundstücke und faszinierende Bilder wechseln sich ab. Auf Grund der Lage - sie liegt nicht direkt im Kern von San Marco, vielmehr nordöstlich im Stadtteil Santa Croce - ist sie nicht so überlaufen wie die Basilica san Marco und man kann sie dementsprechend andächtig bewundern.

Ansonsten sind es die vielen Kleinigkeiten - hier ein nettes Haus, da eine außergewöhnliche Brücke und dort ein romantisches Cafe an einem der tausend Kanäle. Man muss nur Zeit haben, diese zu erkennen und auch zu genießen.